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Gemeinde Marbach

Gemeinderatsverhandlungen Juni 2019

Ortsplanung

Gestützt auf das neue Planungs- und Baugesetz des Kantons St. Gallen (PBG), in Kraft seit dem 1. Oktober 2017, müssen alle Gemeinden im Kanton St. Gallen innert einer Frist von 10 Jahren das kommunale Baureglement anpassen oder neu erlassen. In diesem Zusammenhang muss auch der Zonenplan entsprechend angepasst werden. Da die Gemeinde Marbach über eine aktuelle Ortsplanung verfügt, müssen im Zonenplan nur kleine Anpassungen vorgenommen werden. Im Rahmen der Erarbeitung eines Katasters für öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen im Kanton St. Gallen hat es sich gezeigt, dass es bei den Gemeindestrassenplänen noch Differenzen zwischen den originalen Papierplänen und den in der amtlichen Vermessung geführten digitalen Strassenplandaten gibt. Idealerweise wird darum der Gemeindestrassenplan ebenfalls gleichzeitig mit der Gesamtüberarbeitung des Baureglements und Zonenplans überarbeitet und diese Planungsinstrumente zusammen erlassen sowie öffentlich aufgelegt. Der Gemeinderat beabsichtigt, in den Jahren 2019/2020 das neue Baureglement für die Gemeinde Marbach zu erarbeiten bzw. die Rahmennutzungsplanung entsprechend dem neuen Recht anzupassen. Der Auftrag für die Anpassung der Rahmennutzungsplanung wurde an das Planungsbüro Strittmatter Partner AG in St. Gallen und der Auftrag für die Erfassung des Gemeindestrassenplanes an das Ingenieur- und Geometerbüro FKL & Partner AG in Grabs vergeben.

 

Ortsmuseum Oberes Bad

Der Rückgang der Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft ist ein vieldiskutiertes Thema. Damit die Biodiversität vor unserer Haustüre erhalten bleibt, sind Massnahmen erforderlich. Die Politische Gemeinde Marbach möchte mit gutem Beispiel vorangehen, ihre Verantwortung als Grundeigentümerin wahrnehmen und die Biodiversität auf dem gemeindeeigenen Land fördern. Der Verein Pro Riet Rheintal unterstützt die Gemeinde bei der ökologischen Aufwertung von Gemeindeland. In diesem Zusammenhang wurden im Dezember 2018 mit dem Verein Pro Riet Rheintal Ideen für eine naturnahe Umgebungsgestaltung beim Ortsmuseum Oberes Bad besprochen. Der Verein Pro Riet unterbreitet nun eine Gestaltungsskizze mit diversen Massnahmen inkl. Erläuterungen, welche vom Gemeinderat genehmigt wurden.

 

Altersheim Geserhus

Im 2018 und 2019 wurde für den Neubau des Altersheims Geserhus ein Architekturwettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Das Projekt „stricken & beten“ von Alex Buob AG, mit Sitz in Rorschacherberg und Carlos Martinez Architekten AG, mit Sitz in Berneck, sowie Pauli Stricker GmbH Landschaftsarchitekten BSLA, mit Sitz in St. Gallen, konnte die Fachjury am stärksten überzeugen und wurde als Sieger erkoren. Es gilt nun, das Siegerprojekt weiterzuentwickeln, zu optimieren und zu konkretisieren. Für die weiteren Phasen muss ein detailliertes Projekt erarbeitet werden, welches nicht nur über das Bauvorhaben selbst, sondern auch über die Kosten und die Auswirkungen auf den Betrieb Auskunft zu geben vermag. Dafür ist ein Projektierungskredit in der Höhe von Fr. 640'000.-- erforderlich. Der Verpflichtungsanteil der Politischen Gemeinde Marbach beträgt Fr. 204'459.--. Der Projektierungskredit wird zu Lasten der Betriebsrechnung des Altersheims finanziert und belastet den allgemeinen Haushalt der beiden Mitgliedsgemeinden Marbach und Rebstein nicht. Der Gemeinderat stimmt der Verpflichtung gengenüber des Zweckverbands Altersheim Geserhus der Gemeinden Rebstein und Marbach für den Gemeindeanteil von Marbach in der Höhe von Fr. 204'459.-- zu. Der Gemeinderatsbeschluss wird gemäss Art. 28 Anhang Ziffer 2 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum unterstellt.

 

Marbach, im Juli 2019

Alexander Breu, Gemeindepräsident



Datum der Neuigkeit 9. Juli 2019